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<pre>Samstag, 26. November 2016 um 15:30 Uhr – Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp  <p> Dennoch ist klar: Wollen die Kölner wirklich auf direktem Wege nach Europa, benötigen sie am Samstag auf jeden Fall einen Sieg – und auf einen solchen haben es die heimstarken Stöger-Schützlinge im Karnevalsderby ohne Wenn und Aber abgesehen.  <p>  Nichtsdestotrotz gilt es zu konstatieren, dass beim FCI derzeit vieles rund läuft. Vor allem in der Hintermannschaft, die in dieser Saison schon vier Mal „zu Null“ spielte. Sehr zur Freude von Ramazan Ã–zcan, der dabei stets zwischen den Ingolstädter Pfosten stand und das Torhüterduell mit Ã–rjan Nyland (spielte beim 0:4 gegen den BVB) spätestens mit dem jüngsten Erfolg im Weserstadion für sich entschieden haben dürfte. <p> Schon bald steht die erste Länderspielpause auf dem Programm, es gibt also nichts zu verschenken, will man sich in der Tabelle weit oben positionieren. Wer will schon auf einem Abstiegsplatz in die Unterbrechung Anfang September gehen? <p>  Gezwungenermaßen versucht die Alte Dame, allein mittels ihrer Heimstärke den Nachweis zu erbringen, dass man sehr wohl auch auf nur einem Bein stehen kann: Die beste Heim-Performance des deutschen Fußballs hat das Team bis auf den 5. Tabellenplatz gespült.  </pre>


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<pre>An dem daraus resultierenden Druck hatte sich die Mannschaft unlängst schon so manches Mal verschluckt; so lässt sich wohl insbesondere die schier endlose Durststrecke in der Fremde nur noch mit einer tiefsitzenden mentalen Blockade erklären.  <p> Dies bestätigte auch Kapitän Hanno Behrens: „Jedes einzelne Spiel wird für uns ein echter Höhepunkt. Mit diesem Enthusiasmus und dieser Euphorie lässt es sich leichter über Grenzen gehen.“  <p>  So war es der TSG fast nie gelungen, nach einem schwungvollen Start das Tempo weiter hochzuhalten: Von den fünf Spielen, in denen Hoffenheim zunächst in Führung ging, konnte die Truppe von Markus Gisdol lediglich den jüngsten Auftritt in Augsburg siegreich gestalten. <p> Spannend ist der Abstecher nach Hoffenheim nicht zuletzt auch deshalb, weil man sich in Leipzig nur allzu gern an der einstigen Premieren-Saison der 1899er orientieren möchte: Unter einem gewissen Ralf Rangnick hatte sich das Team anno 2008 gleich auf Anhieb die Herbstmeisterschaft erkämpft. <p>  So mutet die Bilanz der letzten zehn Heim-Duelle mit zwei Siegen, vier Unentschieden und vier Niederlagen geradezu erstaunlich passabel an — zumal obendrein auch nur eine dieser Pleiten mit mehr als einem Tor Unterschied in die Wertung gegangen war.  </pre> 


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<pre> Von den Fußball-Buchmachern wird somit augenscheinlich honoriert, dass dem Vizemeister von 2017 nach einem etwas holprigen Auftakt zuletzt ein spürbarer Sprung nach vorn gelungen ist.  <p> So hatte sich die Mannschaft noch vor Jahresfrist mit dem schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte für den erstmaligen Abstieg in die Liga empfohlen; im Vorjahr wies das Tableau nach zwölf absolvierten Spieltagen lediglich beschämende vier Zähler für die Hamburger aus.  <p>  Während der FCB zum 3Mal nach der Meisterschale greift, zählt für Schalke jeder Punkt im Kampf gegen den Abstieg. Auf der einen Seite der Tabelle führt der Liga-Primus einen Punkt vor Dortmund, auf der anderen Seite liegen die Königsblauen auf Platz 15, nur zwei Punkte vor dem Relegations- und ersten Abstiegsplatz. <p>  Noch drastischer sieht der Formverlauf der Mainzer in Bezug auf die letzten zehn Spiele in der Bundesliga aus. In diesem Zeitraum holten sie nur fünf Punkte — so wenige wie keine andere Bundesliga-Mannschaft. <p>  Geht es nach der Meinung der Buchmacher, droht Stendel nun aber gleich in seinem ersten offiziellen Spiel als Head-Coach von Hannover der nächste Rückschlag.  </pre>


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<pre> Das will Breitenreiter auch am Samstag gegen die Frankfurter Eintracht sehen, damit die Rückkehr in die Erfolgsspur gelingt.  <p> Da ein einfacher Zähler im nun anstehenden Sechs-Punkte-Duell sogar einen ganz besonders geringeren Wert besitzt, bleibt Stevens am Sonntag aber gar keine andere Wahl, als seine Mannen endlich einmal deutlich beherzter in die gegnerische Hälfte zu treiben.   <p> Nach sieben Bundesliga-Partien, in denen es lediglich drei Unentschieden und vier Pleiten gab, ziehen die Rothosen einmal mehr die Reißleine und versuchen es zum zweiten Mal mit einem neuen Coach. Hollerbach wird der Neuanfang nicht zugetraut, vor allem nicht nach der desolaten Vorstellung bei den Bayern. <p>  Umso bemerkenswerter ist es deshalb, dass das Team aus der Domstadt zu Beginn der neuen Saison dennoch deutlich mehr Torgefahr entwickelt. Obwohl sich der erste Meister der Bundesliga-Geschichte etwa in den Partien gegen Stuttgart, Hamburg und Gladbach über weite Strecken vor allem auf das Verteidigen konzentrierte, fand sich irgendwann dennoch stets die günstige Gelegenheit, um mit dem vorübergehenden Anziehen des Tempos die entscheidenden Treffer zu erzielen.  <p> Nach dem deutlichen 1:4 gegen Gladbach meldete sich die Hertha noch vor der kurzen Liga-Pause mit einem 3:1 gegen Hannover in alter Frische zurück: Mit einer in der HDI-Arena gezeigten Leistung wird die Berliner nun auch das Heimspiel gegen Hoffenheim vor keine unlösbaren Probleme stellen.  </pre>


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<pre> „Von einem Befreiungsschlag zu sprechen, ist noch ein bisschen früh“, mahnte etwa Stürmer Max Kruse. Sein Kollege Zlatko JunuzoviÄ‡ tat es ihm gleich: „Wir sind noch immer extrem unten drin. Es gibt keinen Grund, in Ekstase zu verfallen.“  <p> Auch wir Wettfreunde gehen davon aus, dass die TSG in der HDI-Arena letztlich die Oberhand behalten wird.  <p>  Auf die bereits gewürdigte Treffsicherheit von Borussia Dortmund und der Frankfurter Eintracht komme ich zudem auch noch einmal bei meinem Favoritentipp zurück. <p>  Die Hamburger sind mit der neunten Saison-Pleite wieder auf Platz 17 zurückgefallen und der Abstand auf das rettende Ufer hat sich auch wieder auf drei Punkte vergrößert, da die Abstiegskonkurrenten Ingolstadt und Wolfsburg ihre Spiele (überraschend) gewonnen haben.  <p> Ergebnistechnisch hat sich der Neuanfang noch nicht bemerkbar gemacht. Die Stuttgarter haben auch nach fünf BL-Spieltagen noch nicht angeschrieben. Nur dem Umstand, dass Gladbach noch schlechter gestartet ist, verhindert, dass die Rote Laterne des Tabellenletzten am Neckar steht. Im Gegensatz zu Hannover, das an Harmlosigkeit kaum zu überbieten ist, konnten sich die Stuttgarter oft gute Chancen erarbeiten. Die Effizienz lässt aber — vorsichtig ausgedrückt — zu wünschen übrig.  </pre>


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